Wie du das richtige Fahrzeug für

deinen DIY Campervan findest

worauf du bei der Suche achten solltest 

Die Entscheidung ist gefallen, du willst dir einen Campervan kaufen! Du willst die Luft der Freiheit schnuppern und dir ein Haus auf Rädern erschaffen.

Als erstes lass dir gesagt sein: Gut Ding braucht Weile! 😉

Wir kennen die ungebändigte Ungeduld gut, wenn man am liebsten den nächstbesten Bus kaufen und loslegen möchte. Aber stellt euch darauf ein, dass die Suche mehrere Monate dauern kann. Je nachdem wie es auf dem Markt aussieht, welche Jahreszeit es ist usw. kann es ein richtiger Krampf werden, ein gut erhaltenes Fahrzeug zu bekommen. Ihr werdet einige Nieten erleben und sicher mehrere Anläufe brauchen. Also gebt die Hoffnung nicht auf, sollte es länger als erwartet dauern. Wenn der richtige Bus vor euch steht, werdet ihr es fühlen! Wie die Liebe auf den ersten Blick!                Kein Spaß! 😛  

Was ihr vorab bedenken solltet

Wenn ihr euch auf die Suche macht, sollten einige Frage vorher geklärt sein.

Die erste Frage, die ihr euch stellen sollet ist, was wollt ihr mit dem Bus eigentlich machen? Wollt ihr damit nur mal am Wochenende raus fahren oder doch wochen-, monate oder sogar jahrelang damit verreisen?! Denn damit steht und fällt der Ausbau und die Größe eures Buses. Wollt ihr also ein festes Bett oder eine umbaubare Sitzbank? Wollt ihr eine fest installierte Dusche oder reicht euch eine flexible Duschmöglichkeit? Wie soll die Einrichtung aufgeteilt sein? Habt ihr einen Hund oder Kinder? Die brauchen auch ihren Platz. Ist es euch wichtig, dass ihr im Bus stehen könnt?

All das muss erst geklärt werden, BEVOR ihr euch für einen Bus entscheidet.

Denn es gibt nichts Ärgerlicheres als viel Geld und Mühe in euer Haus auf Rädern zu stecken, um dann nach dem ersten Trip festzustellen, dass ihr am liebsten alles anders machen würdet!

Welche Grösse brauche ich?

Sucht ihr einen Transporter, werdet ihr mit den Angaben L1H1, L2H2, L3H2 & Co konfrontiert. Aber was bedeuten diese Größenangaben überhaupt?

L Steht für Länge und H steht für Höhe.

Bei den Längen gibt es L 1 -5 und bei den Höhen für gewöhnlich H 1 – 3.

Wir sind beinahe verzweifelt bei den ganzen Angaben. Ihr habt sicher auch schon gemerkt, dass die Maße von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sind und je nach Baujahr nochmal leichte Abweichungen entstanden sind.

Da wir leider nirgends eine brauchbare Liste mit allen Maßen finden konnten und ewig im Internet rum suchen mussten, wollen wir in den nächsten Wochen einen ziemlich großen Überblick über die gängigen Modelle raushauen.

Hier schonmal ein kleiner, grober Überblick:

 

L1H1: Klein aber fein

Dies sind Fahrzeuge mit ähnlichen Maßen eines VW Busses. Fahrzeuge wie Renault Trafic, Nissan Primastar, Opel Vivaro oder Mercedes Vito haben alle eine ähnliche Bauform /-größe. Ohne Klappdach wird man nicht stehen können. Eine Dusche mit WC ist auch eher unrealistisch. Die Größe eignet sich gut für 1 bis 2 Personen und eher für Kurzzeit Camper. Sicher kann man damit auch länger verreisen, doch dann sollte man sich über einige Einbuße beim Komfort bewusst sein. Als „Wohnmobil“ vielleicht etwas klein, dafür praktisch im Alltag, da man mit der Größe in der Stadt noch super klar kommt.  

L2H2 / L3H2: Everybodys Darling

Fiat Ducato, Citroen Jumper, Peugeot Boxer, Ford Transit sind hier gängige Modelle. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen kann, für den könnten VW Crafter und Mercedes Sprinter interessante Modelle sein. Für den schmäleren Geldbeutel bekommt man einen Opel Movano oder den baugleichen Renault Master. Bei diesen Fahrzeugen unterscheiden sich die Maße von L3 von Hersteller zu Hersteller teilweise ziemlich groß. Ein Sprinter oder Crafter in der L3 Variante kommt einem Ducato / Jumper / Boxer eher der L4 Variante gleich. 

Diese Fahrzeuggrößen sind wohl die beliebtesten und meist genutzten für den Bus Ausbau. Sie sind super geeignet für Familien, aber auch zu zweit genießt man die Vorteile dieser Größe. Die H2 Varianten haben alle eine Mindeststehhöhe von 185cm. Somit können die meisten aufrecht darin stehen. 

L3H3: Ein wahnsinns Raumgefühl

Die H3 Variante bietet noch ein größeres Raumgefühl. Diese Variante fanden wir zu Anfang auch sehr attraktiv. Die Stehhöhe von über 2 Metern bietet besonders für große Menschen eine schöne Luftigkeit. Am Ende haben wir uns aber doch dagegen entschieden, da wir zum einen keinen gut erhaltenen gefunden haben und zum anderen, weil wir einfach nicht mit so einem Koloss durch die Gegend fahren wollten.

Zudem zählt man ab einer gewissen Höhe als LKW, wodurch die Mautgebühren auch saftig ansteigen.  

Welchen Hersteller? Welches Modell will ich?

Das ist nicht nur Geschmacksache, sondern auch eine Frage des Ausbaus und natürlich des Budgets.

Wir z.B. wollten das Bett gerne quer und nach oben hin keine Verjüngung. Das bietet nochmal ein paar entscheidende Zentimeter Stauraum. Also war für uns schnell klar, dass es ein Fiat Ducato, Peugeot Boxer oder ein Citroën Jumper sein soll, da diese Modelle relativ gerade Wände haben und 10 cm Breiter sind als ihre Kollegen wie VW, Opel, Mercedes und Co.

Ihr solltet euch unbedingt die unterschiedlichen Fahrzeug Modelle live angucken, euch rein stellen und das Raumgefühl auf euch wirken lassen! 

Opel Movano hatte ein viel kleineres Raumgefühl als z B. der Peugeot Boxer.

Auch nicht uninteressant sind die kleinen Krankheiten, die bei gewissen Modellen vermehrt vorkommen. Der Sprinter ist z.B. dafür bekannt, schnell zu rosten. Neueren VW Bussen spricht man auch oft Motorprobleme nach. Aber lasst euch nicht zu sehr davon abhalten, man steckt in keinem Fahrzeug drinnen. Selbst Neuwagen können Probleme machen.

Vanlife Treffen | Ein ganz besonderer Tip

Wir hatten unsere Aufteilung im Bus ziemlich Safe geplant gehabt… bis wir auf ein Vanlife treffen gegangen sind. Ein Vanlife treffen, falls ihr davon noch nicht gehört habt, ist ein organisiertes Treffen, bei dem sich viele der Vanlife Community zusammentreffen, um Spaß zu haben, abzuhängen, oder einfach mal bei anderen zu schauen, wie sie was ausgebaut haben.

Das ist definitiv ein Tip, den wir euch nur ans Herz legen würden. Wir haben dort so viele verschiedene Möglichkeiten gesehen und uns viel mit anderen austauschen können. Unser Ursprungsplan haben wir bestimmt 2 x auf den Kopf gestellt, weil wir immer wieder etwas für uns besseres gefunden haben. Auf YouTube oder anderen Blogs kann man zwar auch sehen, wie andere den Ausbau vorgenommen haben. Aber in Reallife sah das teilweise mächtig anders aus! 

Daher ein ganz großer Tip, informiert euch über Vanlife Treffen schaut einfach mal vorbei:

vanlifegermany.com

Das ist eine populäre Seite, auf der man immer auf dem aktuellen Stand der Treffen bleibt. Die Betreiber organisieren mittlerweile deutschlandweit solche Treffen. Genauso gut könntet ihr in Facebook nach Gruppen suchen. Dort gibt es auch sehr viele praktische Tips und Tricks.

Lets talk about Money

Wahrscheinlich wisst ihr bereits was ihr für den Spaß ausgeben wollt. Aber denkt bei der Suche eures Fahrzeuges auch an den Ausbau, der verschlingt je nach Größe und Aufwand auch einige Tausend Euronen. 

Ihr solltet bei eurem Basis Fahrzeug nicht zu knauserig sein! Denn das ist das Fundament eures Hauses auf Rädern. Es wäre ärgerlich viel Geld in den Ausbau zu stecken und dann nur Probleme und Kosten mit dem Auto zu haben. 

Nicht zu vergessen sind auch Kosten wie Anmeldegebühren, Wohnmobil Zulassung, Umweltplakette, Versicherung & Steuern.

Wenn ihr könnt, bezieht die Möglichkeit in Betracht das Fahrzeug gewerblich zu kaufen. Dann bekommt ihr nicht nur die MwSt zurück, sondern könnt sämtliche Kosten wie Wartung, Reparatur und evtl. auch einiges des Ausbaus absetzen. Besprecht euch dazu mit eurem Steuerberater, um eure Möglichkeiten auszuschöpfen. Dies soll keine Empfehlung oder rechtlicher Ratschlag sein.

Was kostet nun der Ausbau?

Diese Frage wird sehr häufig gestellt… Leider gibt es darauf keine pauschale Antwort. Wir haben von Leuten gehört, die ihren VW Bus mit 2.000 € ausgebaut haben, wir haben auch schon gesehen, dass andere sogar 30.000 €  in den Ausbau gesteckt haben. Wir haben mit knapp 10.000 € kalkuliert.

Wer etwas sparen will, dennoch nicht auf Qualität verzichten möchte, kann gerne nach gebrauchten Zubehör oder B-Ware Ausschau halten. Wir haben z.B. eine Seite gefunden, die sehr viel B-Ware / Ausstellungsstücke mit 24 Monaten Gewährleistung verkaufen. Dort haben wir bspw. unsere Fenster bestellen. Von 2 B-Ware Fenstern hat man bei einem auf jeden Fall eine Ausbesserung gesehen. Das hat uns aber nicht wirklich gestört, denn dafür haben wir das Fenster für satte 35 % weniger bekommen! Schaut gerne selbst mal vorbei:

 

www.cleverdeals.de

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Welche Suchkriterien sind wichtig? 

Preis

Das Thema Preis ist eigentlich ziemlich klar. Jeder hat ein Budget und danach wird man sich primär richten. Alle Überlegungen, die man bzgl. des Kaufs und des Ausbaus macht, basieren auf den Kosten. Kann ich mir das leisten? Worauf kann ich verzichten? Was kann ich ggf. nachträglich noch verbauen? Aber eine Sache werdet ihr im Nachhinein nicht mehr so einfach ändern können – das Basisfahrzeug. Daher überlegt euch gut, ob ihr bei eurem Budget bleibt, oder evt. das Budget ein wenig anpassen wollt. Bei uns war es z.B. auch der Fall, dass wir mit unserem anfänglich gesetzten Budget nicht unsere Wünsche und Vorstellungen erfüllen konnten. 

Dann haben wir entschieden etwas mehr für das Basisfahrzeug auszugeben, dafür dann länger für den Ausbau zu brauchen. Für jeden Geldbeutel wird es eine passende Ausbaulösung geben. 

Kilometer Stand

Um so weniger desto besser, oder? 

Bedingt… Hier spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Das größte Problem bei Fahrzeugen mit einem hohen KM Stand ist, dass man leider nicht so wirklich weiß, was mit dem Fahrzeug 300.000 km lang passiert ist. Genauso gut wisst ihr aber auch nicht, was mit einem Fahrzeug, das nur 60.000 KM drauf hat, passiert ist. Ist das Fahrzeug mit 60.000 KM bspw. 10 Jahre alt, wären wir vorsichtiger, als bei einem 10 Jahre alten mit 300.000 KM drauf. Wieso? Naja, im Grunde ist das Verhältnis zwischen KM und Baujahr entscheidend. Die Motoren wollen laufen. Wird ein Fahrzeug jetzt nur 6.000 KM im Jahr gefahren, geht man von Kurzstrecken aus. Da kommt der Motor nicht auf Temperatur. Man ist wahrscheinlich viel im Stadtverkehr unterwegs gewesen und besonders bei schweren Lasten strapaziert es Bremsen und Getriebe stark. Ganz im Gegenteil zum Fahrzeug, das 30.000 KM im Jahr gefahren ist. Da kann man von ausgehen, dass er mehr Langstrecken hinter sich hat, was besser und schonender für Fahrzeugteile und Motor ist.  

Baujahr

Kult oder Luxus?

Beim Baujahr kommt es sehr auf persönliche Prioritäten bzw. den Geschmack an. Mögt ihr eher neuere Autos oder liebt ihr den Kultfaktor. Ältere Autos können leichter überall repariert werden, verbrauchen meist aber auch mehr Sprit und sind wartungsintensiver. Zudem muss man bei älteren Autos meist auf Klimaanlage und sämtlichen anderen Schnickschnack verzichten.

Neuere Fahrzeuge sind oftmals im Motorraum besser gedämmt und verfügen über mehr Luxus und Komfort. Dinge wie eine Rückfahrkamera, Navi oder Schwingsitze kann man easy nachrüsten. Also lasst euch von sowas nicht ablenken. 

Scheckheft

Ein Scheckheft ist zwar kein Garant für ein gewartetes Fahrzeug, deutet aber schon eher darauf hin. Besonders wenn der Service immer beim Hersteller gemacht wurde, sollte man davon ausgehen können, dass mit dem Fahrzeug immer alles Nötige gemacht wurde. Um nochmal die beiden Fahrzeuge mit den unterschiedlichen KM Ständen einzubeziehen, wäre es bei dem 300.000 KM Fahrzeug natürlich wichtig ein ausgefülltes Scheckheft vorliegen zu haben. Um so mehr KM das Fahrzeug drauf hat und kein Scheckheft vorliegt, desto weniger kann nachvollzogen werden, was das Fahrzeug in den letzten Jahren für Mängel hatte oder bekommen könnte. 

Unfallfrei ?

Unfälle passieren, auch wenn man selbst vielleicht vorbildlich fährt. Dennoch sollten die Schäden fachmännisch beseitigt werden. Über Blechschäden, Kratzer und Beulen kann man hinwegsehen. Entweder bekommt man sie selbst wegpoliert, bzw. repariert, auf jeden Fall beeinträchtigen solche Schäden nicht die Fahrsicherheit. Im besten Falle sollte das Fahrzeug natürlich Unfallfrei sein. Hatte es doch mal einen, fragt nach was für ein Unfall, wo und wie er repariert wurde und lasst euch Rechnungen zeigen. Erzählen können Händler viel.

Schäden / Reparaturen

Wie bereits erwähnt, sind solche „Kleinigkeiten“ i.d.R. nicht schlimm. Kratzer, die jedoch bis auf das blanke Blech gehen sollten genauer begutachtet werden (mit eurem Auge, nicht mit einem Gutachter :D). Unbehandelte Kratzer können Roststellen begünstigen. Das sollte unbedingt vermieden werden. Wenn das Fahrzeug Roststellen aufweist, ist das tendenziell auch kein großes Problem. Rost kann in den meisten Fällen behandelt werden. Abschleifen, Behandeln, Versiegeln, Lackieren und weg ist der Rost 🙂

PS

Wie viel Leistung euer Fahrzeug am Ende hat, ist relativ egal. Euch sollte nur bewusst sein, dass ein ausgebautes Fahrzeug zwischen 3 und 3,5 t wiegen kann. Mit einem 90 PS Motor kommt man den einen oder anderen Berg sehr schwerfällig hoch 🙂 Heutzutage sind die Transporter mit um die 130 PS bestückt. Das sollte auf jeden Fall ausreichen, um nicht von LKWs überholt zu werden. Viel schneller als 130 km/h werdet ihr in den seltensten Fällen vollbeladen fahren wollen.

TÜV, Inspektion, Bremsen, Reifen

Fahrzeuge mit neuem TÜV geben einem immer ein positives Gefühl. Lasst euch davon aber nicht beirren. Je nach Händler kann so ein TÜV schnell mal „irgendwie“ gemacht werden. Wir würden uns nicht darauf verlassen. Viel wichtiger ist am Ende der Gesamteindruck, den das Fahrzeug übermittelt. Lasst euch den TÜV Bericht zeigen. Dort kann man Mängel erkennen, die beseitigt wurden oder noch mangelhaft sind, aber für den TÜV gerade noch ausgereicht haben. Zum Beispiel könnte da stehen, dass die Bremsen bald erneuert werden sollten oder Reifen leichte Mängel vorweisen. Das kann alles Verhandlungsbasis werden.

Bremsen und Reifen gehören zu den typischen Verschleißteilen. Besonders bei so großen und schweren Fahrzeugen können diese schneller abnutzen. Daher schaut bei der Besichtigung auf das Reifenprofil und wie sehr die Bremsen abgefahren sind.

Allrad – Ja, Nein?

Auch das ist wieder ein individueller Fall und stark abhängig vom Budget. Je nach Modell und Gebrauchszustand muss man von 2.000 – 10.000!! €  extra ausgehen. Das ist eine Stange Geld. Generell ist es nicht sehr verbreitet. Man findet nicht sehr viele Transporter mit Allrad. Die andere Frage, die man sich stellen sollte… Braucht man das? Was genau habt ihr vor? Einen richtigen Offroader wird man eh nicht machen können. Eine alternative Bereifung und Fahrwerk tun es meistens auch. 

Extras

Ob ihr nun Dinge wie Klimaanlage, Tempomat, Rückfahrkamera usw. braucht, ist ganz euch überlassen.

Uns war nur eine Klimaanlage wichtig! Denn ab gewissen Temperaturen ist leider auch der Fahrtwind einfach nur abartig warm und bei 120 hm/h auf der Autobahn fliegen dir irgendwann auch die Ohren ab 😀

Der restliche Luxus den unser Jumper hat wie Schwingsitz oder Geräuschdämmung war absolut nicht geplant, aber ziemlich nice to have ;P

Zulässiges Gesamtgewicht

Manche Fahrzeuge sind bereits bis 3,5 t zugelassen, manche jedoch nur 3,1 oder 3,3 t. Je nach Ausbau könnte es passieren, dass man über die eingetragene Zulassung kommt. Dann müsste man zum TÜV und ggf. auf 3,5 t  umtragen lassen, sofern das Fahrzeug / die Achsen dafür ausgelegt sind. 

Verhandlungsbasis

Folgende Punkte können euch bei der Verhandlung helfen:

– TÜV muss noch gemacht werden

– Scheckheft fehlt

– offensichtliche Mängel (Lackschäden, Beulen, Rost)

– Bremsen abgefahren

– Reifen abgefahren

– Fahrverhalten nicht einwandfrei (dann sollte man sich aber sehr gut auskennen und die Problematik einschätzen können!)

– Türen (besonders im Laderaum) schließen nicht einwandfrei

– zerrissene Sitze

– abgegriffene Armaturen (Schaltknauf, Lenkrad) 

Was wurde damit gemacht?  Wieso wird verkauft?

Baustellenfahrzeug? Was wurde damit transportiert? Wieviele verschiedene Leute sind gefahren? Warum wird das Fahrzeug verkauft? Leasing Rückläufer?  
Legt nicht zu viel Phantasie in die Antworten, die ihr bekommt. Aber oftmals vervollständigen sie das Bild des Fahrzeugs, wofür ihr euch interessiert. Schwere Ware über kurze Strecken, hatten wir weiter oben bereits erwähnt, sind nicht unbedingt gut. Leasing Rückläufer werden in der Regel gut aufbereitet.

Wo suche ich am besten?

mobile.de 

Autoscout24.de

ebaykleinanzeigen.de

Dies sind die gängigsten Suchportale, welche sich auch für uns als Hilfreich erwiesen haben. 

Kleinanzeigen hat den Vorteil, dass dort eher privat verkauft wird. Das bedeutet es wird keine MwSt. auf den Preis draufgeschlagen. 

Bei Mobile und Autoscout verkaufen hauptsächlich gewerbliche Händler. Oftmals wird dann immer die MwSt. ausgewiesen. Vorteil der beiden Portale sind jedoch die unzähligen Sucheinstellungen, die man vornehmen kann. BJ, Preis, Sonderausstattungen, unfallfreie Fahrzeuge usw. Außerdem kann man den einen oder anderen unseriösen Händler anhand der Bewertungen schon ausschließen.